Deutschland-Schweden 0:1

Ich sah dieses Spiel mit Bekannten auf einem public-viewing Platz. Alle Fans lagen auf mitgebrachten Decken. Es war eine Flohmarktatmosphäre. Jeder Fan hatte zu essen und trinken dabei und einen Grill oder ähnliches.
Ich legte mich auf die Decke, den Blick auf die riesige Leinwand gerichtet, bereit, das Spiel zu sehen.
Kurz darauf wurde ich wach. Es war dunkel, und Angela stand vor mir. Sie räumte gerade unsere Sachen zusammen. Ich versuchte meine Uhr zu lesen, war aber noch zu Schlaftrunken, also fragte ich sie. „Halb elf“. Da wurde mir bewusst, dass ich das Spiel verpasst habe. Es war wie eine Treppe hinaufgehen und eine Stufe mehr erwarten als da ist.
Ich fragte sie nach dem Ergebnis, und sie sagte, ein deutscher Spieler hat in der 32. Minute Mist gebaut. Ihre Stimme entfernte sich von mir; nur dumpf erreichte sie mich; ich hörte ihre Worte nicht mehr. Der Spieler wurde vom Platz geschickt; Deutschland musste mit 10 Leuten spielen und verlor.
Wenn ich vorher geglaubt hatte, es fehlt eine Stufe, fehlte nun die ganze Treppe.

Ich spürte, das ich lag. Weich. Warm.
„Jeffrey, das war ja nur ein Traum!“
Jeff stand auf, legte sich in meinem Arm und seine Pfote auf meine Hand.

24.6.06 10:28

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